#18268

G. Rohling

art, books/catalogs, mdbk

MDBK

Gerd Rohling (*1946) hat 1992, als Berlin sich durch den Mauerfall und die Wiedervereinigung in einem anarchischen Zustand des Umbruchs befand, auf einem Flohmarkt im Wedding, wo er lebt und arbeitet, eine brisante Installation geschaffen. Die ephemere Ausstellung (sie dauerte nur zwei Tage lang) mit rund 20 Arbeiten des Künstlers war im Sinn einer sozialen Skulptur im urbanen Raum aufgestellt – zwischen Imbiss, Toilettencontainer, Kirche und Spielsalon. Die Installationen lösten Fragen, Kommentare, Verwunderung und Diskussionen aus.

In der Ausstellung spielte der Kampfhund, der in den 1990er Jahren auf deutsch-deutschen Bürgersteigen allgegenwärtig, war eine besondere Rolle. Er trat bei der Aktion mehrfach auf, echt, gemalt oder in plastischer Form, und wirkte wie das Wahrzeichen einer speziellen, für die Zeit typischen Mentalität und Lebensweise.

Erstmals wird nun Gerd Rohlings Intervention auf dem Berliner Flohmarkt der Wendezeit als künstlerische Arbeit in einem Museum gewürdigt und durch den Ausstellungskatalog vollständig dokumentiert und kunstwissenschaftlich kommentiert.

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