#16780

ARCH+ (d)

architecture, architektur stadt, city, design, magazines/periodicals, pop, theorie

#246 - Zeitgenössische feministische Raumpraxis

Zwar mögen ihn nicht alle mit derselben Dringlichkeit vernehmen. Doch eine neue Generation junger Praktiker­*innen arbeitet über alle Bereiche der Disziplin hinweg aktiv an einem Wandel der Architektur – hin zu einer die Gesellschaft und Ressourcen schonenden, gleichsam ethischen Praxis. Dies ist umso dringlicher angesichts der globalen Herausforderungen der Gegenwart: von der Klimakatastrophe und Umweltzerstörung über Ressourcenknappheit, bis hin zur Verschärfung sozialer Ungleichheit, der Digitalisierung und Dekolonialisierung.

Die Schaffung gerechterer Umwelt- und Lebensbedingungen ist auch eine Frage guter Gestaltung. Wer versorgt die Kinder, pflegt Angehörigeund putzt die Wohnung, während im Büro vor einer Wettbewerbsabgabewieder einmal Überstunden anstehen? Für welche idealtypischen Nutzer­*innen­gruppen wird überhaupt gebaut und geplant? Besteht starke Autor­*innenschaft nicht schon seit jeher im gemeinschaftlichen Zusammenwirken statt in der vermeintlichen Genialität“ einzelner? Wie kann über den gängigen Kanon der Architekturrezeption und -produktion

 

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